Moringa Tee – Wissenswertes über den grünen Wundertee

Moringa Tee - Wissenswertes über den grünen Wundertee

Moringa gehört ohne Zweifel zu den nährstoffreichsten Pflanzen, die uns heutzutage bekannt sind. In Afrika wird die Pflanze aus diesem Grund auch als „Baum des Lebens“ bezeichnet, dessen Samen dort schon seit Langem zur Desinfektion von Trinkwasser verwendet werden. Bereits weniger als ein fünftel Gramm reichen hierbei, um einen ganzen Liter verunreinigtes Wasser genießbar zu machen.

Doch auch in andern Teilen der Welt wird das Superfood immer bekannter und erfreut sich stetig wachsender Begeisterung. In international durchgeführten wissenschaftlichen Studien wurde die gesundheitsfördernde Wirkung bereits bestätigt.

Doch welche konkreten Inhaltsstoffe sind in der Pflanze enthalten, was muss man bei der Zubereitung vom Moringa Tee beachten und in welchen gesundheitlichen Bereichen findet das Getränk besondere Anwendung? Im folgenden erhalten Sie alle wichtigen Informationen rund um das grüne Superfood.

Moringa Tee – die wichtigsten Inhaltsstoffe

Der Moringa Tee wird aus den Blättern der Pflanze Moringa oleifera hergestellt, die in vielen Ländern Afrikas beheimatet ist. Besser bekannt ist dieser Baum als Meerrettichbaum. Er verfügt über einen faszinierenden nährstofflichen Wert und seine einzigartige Zusammensetzung aus verschiedensten essentiellen Aminosäuren und Mineralstoffen macht die Pflanze zu einem echten Superfood.

Die Blätter besitzen einen außergewöhnlich hohen Anteil an Proteinen und sieben verschiedenen Vitaminen, darunter vor allem Vitamin A, B, C und E. All diese sind an der Aufrechterhaltung eines normalen Energiestoffwechsels sowie einer normalen Funktion des Immunsystems beteiligt. Auch an Mineralstoffen mangelt es der Pflanze nicht, insgesamt verfügt das Superfood dabei über vierzehn verschiedene. Dabei besonders hervorzuhaben ist der hohe Anteil an Kalium, Magnesium, Eisen sowie Natrium. Allein 100 Gramm des grünen Wunderblattes enthalten bereits die Hälfe der empfohlenen Tagesdosis an Kalzium. Doch auch das Spurenelement Phosphor ist in den Blättern zu finden.

Kein Wunder also, dass der Tee in Großteilen des asiatischen Kontinents zur Bekämpfung von Mangelernährung eingesetzt wird. Dabei hat die Pflanze ebenfalls den Vorteil, dass sie relativ einfach und schnell angebaut werden kann. Auch in mehreren Regionen Afrikas wurden bereits Studien zum medizinischen Potential der Moringa oleifera durchgeführt.

Ebenfalls im grünen Wundermittel enthalten sind Omega-3 sowie Omega-6-Fettsäuren, auch bekannt als Linol- und Linolensäure. Das besondere an diesen beiden Bestandteilen ist, dass es sich dabei um sogenannte essentielle Fettsäuren handelt. Das bedeutet, dass unser Körper nicht in der Lage ist, diese Stoffe selbst zu synthetisieren. Daher ist es von größter Bedeutung, ausreichend Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren durch die Nahrung zu sich zu nehmen.

Einer der gesundheitlich gesehen wertvollsten Inhaltsstoffe stellen jedoch die Antioxidantien dar, die vor allem im Vitamin E enthalten sind. Diese neutralisieren sogenannte freie Radikale, welche vor allem durch übermäßige UV-Strahlung, Pestizide sowie Schadstoffe aus der Luft und Umwelt entstehen. Freie Radikale führen im Körper zu oxidativem Stress, der zu Zellalterung und mangelnder Regenerationsfähigkeit der Zellen führen kann.

Wie ist der Moringa Tee zuzubereiten?

Um von den optimalen gesundheitlichen Vorteilen des Superfoods profitieren zu können, sollten stets einige Dinge beachtet werden, bereits beim Kauf des Tees sollte man die Augen offen halten. Hier empfiehlt es sich darauf zu achten, dass es sich um ein Produkt mit Bio Siegel handelt. Andernfalls kann nicht ausgeschlossen werden, dass die kostbare Pflanze mit Pestiziden und etwaigen anderen chemischen Mitteln versehen ist.

Bei dem Moringa Tee stellt die Ziehzeit einen essentiellen Faktor dar. Ist sie zu kurz, verfügt das gesunde Getränk noch nicht über die gewünschte Fülle an Vitaminen und anderen Nährstoffen. Ist sie allerdings auf der anderen Seite zu lang, kann der Tee schnell recht bitter schmecken. Für eine Tasse mit haushaltsüblicher Größe empfehlen sich rund fünf Minuten. Die getrockneten Blätter werden dafür schlichtweg mit Hilfe eines Löffels in das Teesieb gegeben. Für den besten Geschmack eigenen sich drei bis vier gehäufte Teelöffel pro Tasse.

Einen beliebten Fehler gilt es bei der Zubereitung von Moringa Tee zu vermeiden. Bei dem Tee handelt es sich um ein Getränk mit einer großen Menge an enthaltenen Nährstoffen. Um diese Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren und damit auch die gesundheitsfördernde Wirkung aufrecht zu erhalten, ist es von höchster Bedeutung, den Tee bei angemessener Temperatur zuzubereiten. Bereits bei Temperaturen weit unter dem Siedepunkt, zum Beispiel bei 90 Grad Celsius, wird bereits ein Großteil der gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe zerstört. Am besten ist, man räumt dem ganzen noch etwas Sicherheitsabstand ein und peilt bei der Zubereitung des Tees eine Temperatur von knapp 80 Grad an.

Wem das ganze nun noch vom Geschmack her zu bitter ist, kann den Moringa Tee mit Hilfe einer Vielzahl an Lebensmitteln abschmecken. Hierfür eignen sich beispielsweise Honig, Agavendicksaft oder auch Ahornsirup. Wenn eher ein revitalisierender und frischer Charakter erwünscht ist, ist die Verfeinerung durch Zitronen- oder Limettensaft zu empfehlen.

Ein weiterer Faktor, der im Zusammenhang mit dem Verzehr genannt werden muss ist, dass der Tee kein Koffein enthält und damit auch bedenkenlos am Abend genossen werden kann.

Über welche gesundheitsfördernden Wirkungen verfügt der Tee?

Die Mehrzahl der gesundheitsfördernden Wirkungen dieses Wundertees sind auf die enthaltenen Antioxidantien zurückzuführen. Zellen stellen die kleinste Einheit in unserem Körper dar und bilden damit den Grundbaustein für sämtliche biochemische Prozesse. Gute Zellgesundheit ist essentiell für die Aufrechterhaltung der natürlichen körperlichen Abwehrkräfte, die Funktion des Stoffwechsels, der Verdauung und des Herz-Kreislauf-Systems, sowie die effiziente Entgiftung und Entschlackung durch die Niere und Leber. Außerdem wirken Antioxidantien gezielt gegen freie Radikale und stellen dadurch eine gute Vorbeugung gegen sämtliche Krebserkrankungen dar.

Im Generellen sorgt der regelmäßige Konsum von Moringa Tee für ein erhöhtes körperliches, aber auch geistiges Wohlbefinden. Die wertvollen Inhaltsstoffe steigern die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, unterstützen das Gedächtnis und wirken sich äußerst positiv auf das Nervensystem aus.

Weitere Anwendung findet Moringa Tee in der Vorsorge sowie Therapie von Diabetes. Die Moringa Pflanze ist bekannt dafür, die Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels zu unterstützen, sowie den Cholesterinspiegel im Blut zu senken. Dadurch ist das Getränk ebenfalls eine effektiver Schutz vor übermäßiger Arterienverkalkung, auch bekannt als Arteriosklerose.

Moringa Tee verfügt außerdem über weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften. Er stärkt das tiefe Bindegewebe, sorgt für mehr Wohlbefinden bei akuten und chronischen Schmerzen, Lindert Beschwerden bei rheumatischen und asthmatischen Krankheiten und unterstützt die Symptombekämpfung bei Verdauungsproblemen und Blähungen.

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